Bin vorhin auf einen Artikel aufmerksam geworden, in dem es um den Zusammenhang von Neurotizismus und Einkommen/Karriere geht - www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/na...nd_Berufserfolg.html
Auch in der Süddeutschen gibt es einen Artikel: www.sueddeutsche.de/jobkarriere/521/493863/text/
Die Querschnitt-Analyse zeigte: Ein ausgeprägter Neurotizismus (ängstliche, sorgenvolle, vulnerable Tendenz) ging mit einem niedrigeren Jahreseinkommen einher. Hohe Ausprägungen des Merkmals Gewissenhaftigkeit waren mit einem höheren Einkommen assoziiert. Teilnehmer, die wenig neurotisch oder gewissenhaft waren, berichteten auch über eine höhere Arbeitszufriedenheit.
Hauptergebnisse der Längsschnitt-Analyse: Personen, die zum ersten Messzeitpunkt ein höheres Gehalt bezogen, waren zum zweiten Zeitpunkt weniger neurotisch. Teilnehmer, die 1993 höhere Extraversionswerte hatten, berichteten über einen Gehaltsanstieg in den folgenden 10 Jahren. Die Autoren schlussfolgern, dass es sich mit einem besseren Einkommen sorgenfreier leben lässt, was sich wiederum positiv auf den Neurotizismus-Wert auswirkt.
Was ist von der Schlussfolgerung zu halten, dass ein hohes Einkommen weniger neurotisch macht? Oder ist es eher anders herum, wenn, - weniger Neurotische können ein höheres Einkommen erzielen? Und was bedeutet eigentlich neurotisch?