Studienmaterialien FernUni Hagen

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Vor einigen Tagen schon kam das erste Paket mit Studienmaterialien für das kommende Wintersemester. Ich kenne die Pakete ja schon durch mein KuWi-Studium, will sie aber mit diesem Posting noch einmal vorstellen und ein bisschen bewerten. Zum Inhalt kann ich noch nichts sagen, hab sie ja noch nicht durchgearbeitet ;-)

Kiloweise Wissen

StudienpaketDas Paket wog einige Kilo und hätte definitiv nicht in meinen Briefkasten gepasst. Es war eher schlecht verpackt und verschweißt und hatte durch den Transport von Hagen nach Berlin offensichtlich ein bissel gelitten, wie man auf der Abbildung rechts vielleicht erkennt. (An dieser Stelle ein Sorry für die schlechten Fotos, ich hab gerade keine vernünftige Kamera zur Verfügung.)

Jedenfalls enthält das Päckchen neben den Readern für die Kurse, die ich belegt habe, auch 3 CDs, auf die ich bisher aber noch nicht geschaut habe. Die Hülle einer der CDs ist stark beschädigt. Die Reader sind teilweise dicker, teilweise dünner, hinzu kommen noch ein paar Heftchen mit allgemeinen Informationen.

Für die Tonne? Egal!

Zur Qualität der Materialien kann ich bereits ein bisschen sagen, da ich die Hefte ja schon aus vorhergehenden Semestern kenne. Die Inhalte sind alle mit Word mehr schlecht als recht zurechtformatiert, auf billiges und praktischerweise gelochtes A4-Papier gedruckt und mit einer Klebebindung versehen. Erfahrungsgemäß fallen die Dinger im Laufe der Zeit auseinander, weswegen sie sofort abgeheftet werden sollten, was das Lesen und Markieren gerade bei den umfangreichen Heften sehr umständlich macht. Das A4-Format erschwert das Lesen, da die Zeilen sehr lang sind bei normaler Schriftgröße 12, was nur ein wenig durch den oft großzügigen rechten Rand ausgeglichen wird.

StudienmaterialienBei keinem der Texte der vorhergehenden Semester hatte ich übrigens den Eindruck, dass er Korrektur gelesen worden war. Im Groben stimmen Rechtschreibung und Zeichensetzung zwar, aber ein Profi-Lektor hat da nichts gelesen, das ist eindeutig. Wäre wohl zu teuer. Auf den ersten flüchtigen Eindruck ist das bei den WiWi-Heften nicht anders. Auch Abbildungen, Tabellen usw. habe ich bisher vermisst – man hat sich da nicht allzu viel Arbeit gemacht. Der Form nach sind die Materialien teilweise einfach weniger als semiprofessionell, ich denke, das kann ich als Lektor und Layouter gut beurteilen.

Die Inhalte sind aber, denke ich, okay, und einer Universität natürlich angemessen.

Für mich wäre es übrigens verdammt praktisch, alle Hefte auch in PDF-Form zu erhalten, um unterwegs auf dem Smartphone lesen und arbeiten zu können. Vielleicht findet sich sowas ja auf einer der CDs? Oder irgendwo auf der Website der FernUni? Muss mal schauen.

Fazit: Die Studienmaterialien sind von der Qualität her, bis auf die Inhalte, für die Tonne. Darüber rege ich mich aber nicht auf, denn sie waren auch verdammt günstig. Wobei ich für sehr gute Materialien auch das Doppelte pro Semester zahlen würde. Ich werde aber nicht umhin kommen, mir noch professionell gestaltete Zusatzliteratur zu besorgen.

 

Kommentare (1)

Christian

Kleiner Nachtrag

Christian Wolf , 2.10.2009 21:08
Nachdem ich mir jetzt die ersten Hefte näher angeschaut habe, fällt mir wieder auf, wie unterschiedlich die Skripte doch sind. Das E-VWL-Skript halte ich z.B. nicht nur für didaktisch sehr gut aufbereitet, sondern auch für sprachlich geschliffen und von der Formatierung her okay.
Interessant wäre es einmal, die Skripte mit denen privater Fernhochschulen zu vergleichen.

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