Studierorte

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Um effizient zu studieren und zu arbeiten, ist eine feste Verortung in Zeit und Raum unabdinglich. Um es mal gestelzt auszudrücken. Das bedeutet nichts anderes, als sich feste Zeiträume zu schaffen - oder die von der Uni vorgegebenen zu nutzen - und möglichst an gewohnten Orten zu studieren. Für einen Fernstudenten ist der typische Lernort natürlich das eigene Heim.

LernorteIch habe mir diesmal einen festen Arbeitsplatz nur zum Lernen eingerichtet. Im Prinzip habe ich eine ganze „Lernwand“, meine wall of education® Smile, die zur einen Hälfte aus einem Bücherregal besteht. Das Bücherregal ist selbst gebaut, und zwar so, dass ich daran auch im Stehen lesen kann, weil eines der  Fächer wie ein kleines Pult nach vorne herausragt. Das Regal ist überfüllt und müsste mal ausgebaut werden, hauptsächlich enthält es Schulbücher, Wörterbücher, Nachschlagewerke, Gesamtausgaben aus Literatur und Philosophie und jede Menge Romane etc. als Einzelbände. Demnächst wird es wohl durch Ökonomie-Literatur vervollständigt.

Die andere Hälfte der Wand besteht aus einer langen Arbeitsplatte, auf der auch Bücher und die FernUni-Materialien abgelegt werden. Daran habe ich einen halben runden Tisch gebaut, als zusätzlichen Schreibtisch. Der Tisch ist nur fürs Studium und fürs (echte) Schreiben gedacht. Auf einem Bücherhalter, den man auch auf dem Foto rechts ein wenig sieht, stehen dann die FernUni-Hefte zum Exzerpieren.

Das Notebook habe ich „plattgemacht“, es ist auch ausschließlich für das Studium bestimmt und enthält Dokumente sowie haufenweise Lernsoftware, elektronische Nachschlagewerke usw. Da wird alles drauf gesammelt, was mit Studium und Lernen zu tun hat, schön übersichtlich in Ordnern sortiert. Einen LAN-Anschluss gibt es auch, und zwar so, dass ich nicht nur Internetzugang habe, sondern auch Zugriff auf meinen Hauptrechner und mein Smartphone.

So eine Ecke nur zum Lernen und Studieren finde ich wichtig - in Kombination mit festen Lernzeiten kommt man so ruckzuck in eine Lernstimmung, in der man sich nicht durch alles Mögliche ablenken lässt. Das ist in etwa so, wie zum Verfassen einer wissenschaften Arbeit jeden Tag in die Bibliothek auf den gleichen Platz oder in das gleiche Séparée zu gehen, um seine Arbeit in Ruhe zu verfassen.

So. Jetzt hab ich einen festen Studierplatz, feste Zeiten, das Studienmaterial ist auch schon da, ich kann hier drüber bloggen - jetzt können das Semester und mein Experiment „WiWi-Studium“ eigentlich beginnen Kiss

Ach so, falls noch jemand so freakig ist wie ich und sich solch einen Studierplatz eingerichtet hat: Ich freue mich über Kommentare.

Kommentare (2)

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Luxus

Markus , 1.10.2009 09:38 | Website
Ein solcher Lernraum ist natürlich echter Luxus. Vielen Dank für Deine Vorstellung und das Foto. Es dürfen gerne noch weitere/größere Fotos dazu kommen - auch wenn man von Deiner Beschreibung her schon eine ganz gute Vorstellung hat. Insbesondere die Idee mit dem Stehpult gefällt mir sehr gut.

Viele Grüße
Markus
Christian

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Christian Wolf , 1.10.2009 18:19
Hallo Markus,

ein ganzer eigener Raum ist es leider nicht, das Büro muss auch noch mit unterkommen. Wollte mir aber trotzdem nicht nehmen lassen, einen Extra-Arbeitsplatz einzurichten. Die nächste Wohnung bekommt vielleicht einen Raum nur für Bücher und fürs Studieren.

Ja, bei Gelegenheit mach ich mal noch ein paar Fotos und stelle sie hier ein.

Grüße!

busy